DisboFLOOR® W 442 pure 2K-EP-Garagensiegel

Wässrige, reaktivverdünnerfreie 2K-Epoxidharzversiegelung für den Einsatz in Garagen, Lager- und Kellerräumen.
€149.99
10kg
*(Netto export preis.)
**(Die Mindestbestellmenge beträgt 1 Palette.)

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Verwendungszweck

Mineralische Bodenflächen und Hart­as­­phalt­estriche im Innenbereich mit geringen bis mittleren Beanspruchun­gen im Privat-, Industrie- und Gewer­be­bereich. Bodenflächen in Garagen, Fahrradkel­lern, Wasch- und Sanitärräumen.

Eigenschaften
- diffusionsfähig
- hohe Schlagfestigkeit
- sehr gute Reinigungsfähigkeit
- sehr gute Abriebfestigkeit
- tausalzbeständig
- reifenfest - beständig gegen Weichmacher­wanderung
- Beständig gegen Kraftstoff und Motorenöl
- emissionsminimiert (AgBB-konform & Eurofins IAC Gold zertifiziert)
- reaktivverdünnerfrei (frei von reproduktionstoxischen Inhaltsstoffen - VISION ZERO)

Materialbasis
2K-Epoxidharz, wässrig

Farbtöne
10 kg

Glanzgrad
Glänzend

Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei.
Die Temperatur der Komponenten soll beim Mischvorgang zwischen 15 °C und 25 °C liegen.
Originalverschlos­senes Gebinde mindestens 24 Monate lagerstabil.

Dichte
ca. 1,3 g/cm3

Trockenschichtdicke
ca. 35 µm/100 g/m2


Geeignete Untergründe
Beton und Zementestrich, starre EP-Beschichtungen sowie Hartasphaltestriche im Innen­bereich.
Der Un­ter­­grund muss eben, trocken, tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein. Die Ober­flä­chenzugfestigkeit des Unter­grun­des muss im Mittel 1,5 N/mm2 betragen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm2 nicht unter­­schreiten Die Untergründe müssen ihre Ausgleichs­feuchte erreicht haben (Beton und Zementestrich: max. 4 CM-%). Hartasphaltestriche müssen mindestens der Härte­klasse IC 15 entsprechen.

Untergrundvorbereitung
Der Untergrund ist durch geeignete mechanische Verfahren, wie z.B. Kugelstrahlen oder Diamantschleiftechnik, vorzubereiten. Nicht ausreichend tragfähige Schichten und Verschmutzungen müssen entfernt werden. Poren und Lunker sind zu öffnen, der Untergrund muss eine feinraue Struktur aufweisen.Bei Hartasphaltestrich muss der Zuschlag­stoff nach der Vorbereitung zu mind. 75 % sichtbar sein. Starre EP-Be­schichtungen gründlich reinigen und bis zum Weißbruch anschleifen bzw. matt strahlen.

Materialzubereitung
Komponente A aufrühren. Komponente B der Komponente A zugeben, mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) intensiv mischen. Material in ein anderes Gefäß umfüllen (umtopfen) und nochmals gründlich mischen (nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten). Gegebenenfalls langsam die erforderliche Menge DisboADD® 947 einrühren.

Mischungsverhältnis
Komp. A : Komp. B = 84 : 16 Gewichtsteile

Auftragsverfahren
Je nach Anwendung mit Pinsel, mittelfloriger Walze (11 mm Polyamid) oder Airlessgerät (ohne Filter, mind. 50 bar, Düse: 0,015–0,017 inch, Spritz­winkel: 45 °, Nachrollen wird empfohlen). Auf gleichmäßige Schichtdicken achten, da sonst Glanzunterschiede auftreten können. Auf zusammenhängenden Flächen immer Material einer Charge einsetzen.

Beschichtungsaufbau
Grundierung
Stark saugende Untergründe mit DisboFLOOR® W 443 pure oder DisboFLOOR® 420 E.MI PLUS grundieren. Normal oder schwach saugende Untergründe können alternativ mit DisboFLOOR® W 442 pure, 5–10 % mit Wasser verdünnt grundiert werden. Nichtsaugende Untergründe wie Altanstriche und Hartasphalt unverdünnt grundieren.Zur Egalisierung von Rautiefen kann eine Kratzspachtelung eingesetzt werden:Siehe Technische Information DisboFLOOR® 420 E.MI PLUS oder DisboPOX® W 453Für kleinere Fehlstellen und Unebenheiten Spachtelmasse herstellen aus:DisboFLOOR® W 442 pure: 1 Gew.-Teil.DisboADD® 942 Mischquarz: 1 Gew.-Teil.

Versiegelung
Zwischen- und Schluss­anstrich un­verdünnt auftragen. Zur Erzielung einer rutschhemmenden Oberfläche dem Schlussanstrich bis zu 5 Gew.-% DisboADD® 947 Glasperlen fine zugegeben.

Oberflächengestaltungen
DisboADD® 8255 Farbchips 1 - 2 mm, DisboADD® 948 Farbchips 2 - 4 mm (nach Trock­nung mit DisboPUR® W 458 versiegeln)DisboADD® 950 Marmor-Effektspray

Verarbeitbarkeitsdauer
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuch­tigkeit ca. 90 Minuten. Höhere Tempera­turen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit. Das Topfzeitende ist optisch nicht erkennbar.

Verarbeitungsbedingungen
Die Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtem­peratur muss min. 10° C betragen und darf 30° C nicht überschreiten. Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur muss immer min. 3 °C über der Tau­punkttemperatur liegen.Während der ­Trock­nungsphase von wässrigen Beschichtungen für ausreichende Be- und Entlüf­tung sorgen. Zugluft sollte jedoch vermieden werden. Uneinhetilcher Materialauftrag, hohe Luftfeuchtigkeit sowie das Abweichen von den zulässigen Verarbeitungsbedingungen können zu optischen Beeinträchtigungen führen.

Wartezeiten
Die Wartezeiten zwischen den Arbeits­gän­gen sollten bei 20° C min. 12, max. 48 Stunden betragen.Bei längeren Wartezeiten, muss die Oberfläche des vorangegangenen Arbeitsganges angeschliffen werden. Der angegebene Zeitraum wird durch höhere Temperaturen verkürzt, durch niedrigere verlängert.

Trocknung/Trockenzeit
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuch­tig­keit nach ca. 12 Stunden begehbar, nach ca. 7 Tagen vollständig mechanisch und chemisch belastbar. Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Während des Aushärtungsprozes­ses aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit/Kondensat schützen, da sonst Ober­flächenstörungen und Haftungs­minde­run­gen auftreten können.

Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Wasser.

Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Bei schwach deckenden Farbtönen (z.B. Gelb, Orange oder Rot) können mehrere Arbeitsgänge erforderlich sein. Gegebenenfalls sollte der erste Anstrich mit einem gut deckenden Grundierfarbton erfolgen.Farbtonveränderungen und Kreidungser­scheinungen sind bei UV- und Witterungsein­flüssen möglich. Das BFS-Merkblatt 25 ist zu beachten. Organische Farbstoffe (z.B. in Kaffee, Rotwein oder Blättern) so­wie verschiedene Chemikalien (z.B. Desin­fektionsmittel, Säuren u.a.) können zu Farbtonveränderungen führen. Die DISBON Bautenschutz-Verarbeitungshinweise für Fußböden sind zu beachten.

Gutachten
auf Anfrage.

Reinigung und Pflege
DISBON Reinigungs- und Pflegehinweise für Fußböden beachten.Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)Nur für gewerbliche/industrielle Verarbeitung bestimmtes Produkt.
Komponente A:Verursacht schwere Augenschäden. Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen. Enthält: Polyamin-Epoxidharz-Addukt.
Komponente B:Verursacht Hautreizungen. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Verursacht schwere Augenreizung. Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Einatmen von Nebel oder Dampf vermeiden. Nach Gebrauch Haut gründlich waschen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen. Verschüttete Mengen aufnehmen. Enthält: Bisphenol-F-Epoxidharz MG <700, Bis-[4-(2,3-epoxipropoxi)phenyl]propan, Benzylalkohol.

Entsorgung
Inhalt und Behälter in Übereinstimmung mit den lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Vorschriften der Entsorgung zuführen. Materialreste: Grundmasse mit Härter aushärten lassen und als Farbabfälle entsorgen. Nicht ausgehärtete Produktrest und ungereinigte Verpackungen sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen. Abfall sollte nicht über Abwässer entsorgt werden.